Ich bin machtlos

Egal, wie stark wir sind – es kann immer etwas geschehen, das stärker ist als wir. Schicksalsschläge lassen uns demütig werden, weil wir sie nicht kontrollieren können.

Hochmut und Demut ergänzen einander. Es ist wie ein Kreis, den eine Linie in zwei gleiche Hälften teilt. Die eine Hälfte steht für Demut und die andere für Hochmut. Wenn wir auf der Seite des Hochmuts verharren, schiebt und stößt uns das Leben schon in Richtung Demut.

Demut braucht vor allem Mut. Mut, um zu sagen: "Ich bin machtlos". Indem wir uns die eigene Ohnmacht eingestehen, erwachsen uns neue Kräfte.